Fernwärme offenburg
gmbh & CO KG
HKW KREUZSCHLAG
Projektart
Heizkraftwerk für Fernwärmeversorgung
Projekt
Aufbau einer iKWK-Anlage an 2 getrennten Standorten
Bauherr
Fernwärme Offenburg GmbH & Co. KG
Architekt
E-Werk-Mittelbaden AG
Projektsteuerung
E-Werk-Mittelbaden AG
Unsere Leistungen
Wärmeversorgungsanlagen
Lufttechnische Anlagen einschließlich Kälteerzeugung Gebäudeautomation
Sekundärstahlkonstruktion
3D-Scan und Architekturmodell,
Leistungsphasen 3 – 8 einschließlich Gesamtkoordination und Durchführung Genehmigungsverfahren nach BImSchV
Betreuung CFD-Simulation Raumströmung
Leistungsdaten:
BHKW elektrisch 7,5 MW
BHKW thermisch 7,8 MW
Abwärme Kälteerzeugung 2,4 MW
Notkesselanlage 9,2 MW
Die hydraulische Einbindung der Erzeuger- und Verbrau-cheranlagen, einschließlich Speicher wurde komplett neu aufgebaut und an die Bedürfnisse des Verbundnetzes angepasst, z. B. Erzeuger-Warmhaltung, externe Speicher-beladung usw.
Beschreibung:
Die Teilprojekte Wärmepumpenanlage Farbtanklager Burda und HKW Kreuzschlag bilden zusammen die iKWK-Anlage HKW Kreuzschlag.
Die beiden Anlagen arbeiten im Verbund und speisen in ein gemeinsames Fernwärmenetz ein. Über das Verbundnetz kann die im Farbtanklager erzeugte Wärme zusätzlich in die Speicheranlage des HKW Kreuzschlag verlagert werden.
Beschreibung HKW Kreuzschlag:
Das bestehende Heizkraftwerk Kreuzschlag der FWO wird erweitert und grundlegend saniert. Das vorhandene BHKW wird demontiert und durch eine KWK- Anlage mit einem großen Mittelschnellläufer-Gasmotor ersetzt. Für die Abgasführung und Behandlung muss das Gebäude aufgestockt werden, mit erheblichen Eingriffen in die Tragstruktur.
Die Notkesselanlage wird in ihrer Leistung fast verdoppelt und für den Betrieb mit Heizöl als Ersatz- und Notbrennstoff ausgerüstet. Für die flexible Nutzung der NT-Wärme aus der BHKW-Erzeugung wird eine Kälteanlage mit 2 Kompressionskältemaschinen aufgebaut, die Abwärme dieser Maschinen hat Fernwärmetemperaturniveau und wird direkt in das Netz bzw. in die Pufferspeicher eingespeist.
Besonderheiten
Für die Versorgung der Großmotor-Anlage mussten umfangreiche Hilfssysteme geplant und installiert werden:
– Harnstofflager- und Verbrauchsanlage
– Druckluftversorgung
– Hochdruck-Gasversorgung
– Schmieröllager- und Verbrauchsanlage
– Motorkühlwassersystem
– Gemischkühler-Kühlwassersystem
– Abgasanlage
– Abwasser – Neutralisation
Wegen der beengten Verhältnisse müssen die Trafozellen aktiv gekühlt werden. Für die Bedienung der neuen An lagen werden in erheblichen Umfang Bühnen, Stege und Treppen benötigt. Für Wartung und Teiletransport werden 3 Krananlagen installiert. Das Sicherheitskonzept (Ex- Schutz) und die Anforderungen an die Raumtemperaturen erfordern eine aufwendige, bauplatzoptimierte Lüftungs-lösung. Die Bausubstanz erfordert viele Sonderunter-stützungskonstruktionen für die abgasführenden Bauteile. Alle Arbeiten finden im laufenden Wärmeversorgungsbetrieb statt.